H e i l p r a x i s      Daniela Klumpp

 

Craniosakrale Osteopathie

Die Craniosakraltherapie geht auf den Arzt Dr. William Sutherland zurück, der sie schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelte. Er war Schüler des Arztes Dr. Andrew Taylor Still, der 1874 die Osteopathie begründete. 

Die CraniosakralTherapie ist heute ein Teilgebiet der Osteopathie. Sie ist eine manuelle Therapie, die durch Ertasten des Craniosakralen Rhythmuses das Zusammenspiel des Systems von Schädel, Wirbelsäule und Becken beeinflussen kann. Eine Ergänzung der CraniosakralTherapie durch die Einbeziehung des viszeralen (innere Organe) und parietalen (Knochen, Muskeln, Gelenke) Systems in die Behandlung, ermöglicht einen umfassenden Einfluss auf alle körperlichen Strukturen. 

Grundgedanke: Diese Therapieform geht davon aus, dass alle Strukturen in Ihrem Organismus direkt oder indirekt miteinander verbunden sind. Die Gesundheit und Funktionsfähigkeit Ihres Körpers ist nur dann gegeben, wenn die Eigenbewegung aller Körperteile, Knochen, Gewebe und Organe gewährleistet ist.

Tritt irgendwo eine Bewegungseinschränkung, Funktionsstörung oder Schmerz auf, so kann die Ursache, weitergeleitet durch Bindegewebe, an ganz anderer Stelle sitzen.  

Anwendung: Craniosakrale Osteopathie kann angewendet werden bei Problemen mit dem Vegetativen Nervensystem, den Knochen, den Gelenken, Muskeln, Sehnen und dem Bindegewebe.  Auch nach Unfällen oder schweren Verletzungen ist es sinnvoll, die Spannung, die der Körper erfahren hat, wieder aus dem Gewebe zu lösen.

Ziel ist die Entspannung und Förderung der Beweglichkeit aller Strukturen im Organismus, um damit die volle Funktionsfähigkeit Ihres Körpers wiederherzustellen oder zu erhalten.

Vorgehensweise: Durch die Ertastung Ihres Craniosakralen Rhythmuses und der Eigenbeweglichkeit Ihrer Gewebe und Organe am Körper kann beurteilt werden, wo Blockaden sitzen. Der Einsatz von sanften oft kaum spürbaren Techniken hilft Ihnen, diese Blockaden loszulassen.